Selbstführung

Unternehmen investieren Zeit und Geld, um dafür zu sorgen, dass ihre Führungskräfte Fähigkeiten und Einstellungen entwickeln, die sie effizient und effektiv in ihren Rollen machen.

In den allermeisten Leadership-Theorien und auch in unseren täglich gelebten Bildern von Führung geht es ganz überwiegend um die Beeinflussung, Motivation und Unterstützung von ANDEREN.

Der bekannte amerikanische Psychologe Daniel Goleman, den Sie vielleicht als Autor des Bestsellers „EQ. Emotionale Intelligenz“ kennen, sagt, dass außergewöhnlich gute Führungskräfte sich durch außergewöhnlich gute Selbstführung auszeichnen. Der natürliche und logische Ausgangspunkt, um andere Menschen kraftvoll, sinnvoll und effektiv führen zu können, ist der, zu allererst sich SELBST gut zu führen.

Selbstführung passiert, wenn Sie die wichtigste Führungspersönlichkeit in Ihrem eigenen Leben sind. Selbstführung bedeutet, dass Sie aufmerksam damit sind, wie es Ihnen geht und was Sie brauchen und in aktiver und wertschätzender Weise dafür sorgen, dass Sie „versorgt“ sind. Körperlich, geistig und emotional. Selbstführung heißt, dass Sie Ihre Kompetenzen aber auch Ihre Grenzen kennen und diese akzeptieren, jedenfalls so lange, bis Sie entscheiden, dass Sie sie erweitern möchten. Sie sind die beste Führungskraft, wenn Sie die beste Version von sich selbst sind. Dazu gehört, dass Sie sich Ihre Gedanken und Gefühle bewusst machen, aufrichtig mit ihnen umgehen und mitbekommen, wie Sie mit sich und anderen kommunizieren.

Führungskräfte, die Selbstführung leben, beeinflussen Organisationskultur. Entwickeln Sie mithilfe eines Führungskräfte-Coachings Ihre Selbstsführungskompetenz und öffnen Sie für sich und Ihre Mitarbeitenden Räume für eine freudvollere und effektivere Zusammenarbeit.

 

Resilienz

Es gibt eine Vielzahl an Theorien, Resilienzmodellen und Resilienzdefinitionen und meist geht es dabei um irgendeine Form des flexiblen Umgangs mit Stressoren. Stressoren sind Reize, die von Außen oder aus Ihnen heraus zu einem Stresserleben führen. Entscheidend ist dabei nicht der Reiz an sich, sondern Ihre (häufig unbewusste) Bewertung des Stressors und die Frage: "Kann ich das verkraften?"

Die American Psychological Association definiert Resilienz als „Prozess der guten Anpassung an Widrigkeiten, Traumata, Tragödien, Bedrohungen oder erhebliche Stressquellen wie Familien- und Beziehungsprobleme, schwerwiegende Gesundheitsprobleme oder arbeitsbedingte und finanzielle Belastungen.“

An dieser Definition gefällt mir das Wort Prozess. Resilienz ist genau wie Stress kein statischer Zustand, sondern dynamisch und kann auch viel niedrigschwelliger als in dieser Definition bei alltäglichem Stress und Herausforderungen helfen. Führungskräfte brauchen Resilienz, um sich selbst und ihre Mitarbeitenden gesund und flexibel durch Herausforderungen zu navigieren.

Resilienz ist keine Fähigkeit, die Menschen haben oder nicht. Es geht viel mehr um Verhaltensweisen, Gedanken und Handlungen, die trainiert und ausgebaut werden können. Resilienz ist die Kompetenz, die Ihnen hilft, mit dem was Sie nicht ändern können, gut umzugehen und in und nach Krisen gesund zu bleiben. Resilienz unterstützt Sie, Spielräume zu erkennen, sie zu nutzen und sich weniger ausgeliefert zu fühlen. Davon profitieren neben Ihnen auch andere Menschen in Ihrem Umfeld. Die Fähigkeiten, die es dazu braucht, können Sie trainieren. Erfahren Sie mehr über ein Resilienztraining.